Covid-19

Seit Beginn des Jahres 2020 wird unser Alltag durch die Auswirkungen von Covid-19 stark beeinflusst. Aufgrund der aktuellen Lage sind weitere Maßnahmen notwendig, um COVID-19 wirksam entgegentreten zu können. Die ArSiD GmbH möchte Ihnen und Ihrem Unternehmen hierbei tatkräftig zur Seite stehen und Sie über das Virus umfassend informieren. Auf dieser Seite erhalten Sie aktuelle Informationen zu COVID-19.

Inhaltsverzeichnis

  1. Demografische Faktoren, Symptome und Krankheitsverlauf 
  2. Übertragungswege
  3. Dauer der Ansteckungsfähigkeit
  4. Allgemeine Hygienevorkehrungen und -regeln
  5. Was müssen Sie tun bei Verdachtsfällen
  6. Covid-19: Maßnahmen zum Arbeitsschutz in Ihrem Unternehmen
  7. Impfung

 Unser Ziel

Wir, die ArSiD GmbH, helfen Ihnen dabei, den passenden Dienstleister für die arbeitsmedizinische Betreuung in Ihrem Unternehmen zu finden.

1. Demografische Faktoren, Symptome und Krankheitsverlauf

Dem RKI zufolge erkranken Männer und Frauen etwa gleich häufig an einer SARS-CoV-2-Infektion, bei Männern ist jedoch häufiger ein schwerer Verlauf und eine etwa doppelt so hohe Mortalitätsrate zu verzeichnen.

Zu den am häufigsten erfassten Symptomen gehören Husten, Fieber, Schnupfen sowie Geruchs- und Geschmacksverlust. Dabei variiert der Krankheitsverlauf stark in Symptomatik und Schwere von symptomlosen Infektionen bis hin zu schweren Pneumonien mit Lungenversagen und Tod. 

Weitere Informationen erhalten Sie durch das RKI hier.

2. Übertragungswege 

Es existieren verschiedene Möglichkeiten, wie SARS-CoV-2 übertragen werden kann. 

Der Hauptübertragungsweg ist die respiratorische Aufnahme von virushaltigen Partikeln, die beim Atmen, Sprechen, Singen, Husten sowie Niesen entstehen. Die Wahrscheinlichkeit einer Exposition gegenüber infektiösen Partikeln ist im Umkreis von 1 bis 2 Metern um eine infizierte Person herum höher. Dementsprechend kann eine Mund-Nasen-Bedeckung das Risiko einer Übertragung im unmittelbaren Umfeld um eine infizierte Person reduzieren. Beim Aufenthalt in Räumen kann sich diese Wahrscheinlichkeit auch über eine größere Distanz als 1 bis 2 Metern erhöhen, insbesondere in schlecht belüfteten und kleinen Räumen.

Darüber hinaus ist eine Übertragung des Virus‘ auch durch kontaminierte Oberflächen insbesondere in der unmittelbaren Umgebung von infektiösen Personen nicht auszuschließen. Vermehrungsfähige SARS-CoV-2-Viren können unter Laborbedingungen auf Flächen einige Zeit infektiös bleiben. 

Speziell im medizinischen Sektor sind alle potenziellen Übertragungswege von maßgeblicher Bedeutung und müssen durch entsprechende Maßnahmen verhindert werden. Bei diesen Tätigkeiten werden durch die betroffenen Berufsgruppen spezielle Atemschutzmasken getragen.

3. Dauer der Ansteckungsfähigkeit

Der exakte Zeitraum, in dem eine Ansteckungsgefahr vorliegt, ist noch nicht klar definiert. In der Zeit kurz vor und nach Symptombeginn ist die Ansteckungsfähigkeit wahrscheinlich am größten. Im Laufe der Erkrankung nimmt diese Ansteckungsgefahr ab. Etwa 10 Tagen nach Symptombeginn geht die Ansteckungsfähigkeit bei leichter bis moderater Erkrankung nach derzeitigem Kenntnisstand deutlich zurück. Bei schweren Verläufen können Patienten allerdings noch erheblich länger als 10 Tage nach Symptombeginn ansteckend sein.

4. Allgemeine Hygienevorkehrungen und -regeln

  • Erstellen Sie ein betriebliches Hygienekonzept für den Infektionsschutz in Ihrem Betrieb.
  • Selbsttests können bei regelmäßig wiederholter Anwendung Hygienekonzepte ergänzen.
  • Beachten Sie, dass eine sorgfältige Händetrocknung die Übertragung von Mikroorganismen von den Händen auf Kontaktflächen reduziert. Es werden Papierhandtücher empfohlen, die direkt nach der Nutzung zu entsorgen sind. Gemeinschaftshandtücher und Heißluft- oder Jetstream-Händetrockner sind nicht geeignet.
  • Organisieren Sie die richtigen Hygienemaßnahmen, z.B.: leicht erreichbare Waschgelegenheiten, hautschonende Flüssigseife und Handwaschstationen.
  • Achten Sie auf eine ausgeprägte Handhygiene, die richtige Husten-Etiquette und die Abstandsregeln.
  • Achten Sie darauf, den Abstand zu erkrankten Personen in Ihrem Umfeld einzuhalten.

5. Was müssen Sie tun bei Verdachtsfällen?

Aufgrund der hohen Ausbreitung von COVID-19 ist eine Infektion meldepflichtig. In diesem Zusammenhang gilt es bei Verdachtsfällen in Ihrem Unternehmen folgende Schritte zu beachten: 

Als erstes sollte der Betroffene nach Hause geschickt werden und den Hausarzt informieren. Die Arbeitsplätze des betroffenen Mitarbeiters sowie der Kollegen, zu denen er Kontakt hatte, sollten direkt gründlich gereinigt werden und die Räume gründlich für mindestens 30 Minuten gelüftet werden. Zudem sollen die Namen der Kontaktpersonen notiert werden. 

Im zweiten Schritt folgt der betroffene Mitarbeiter den Empfehlungen bzw. Anordnungen des Hausarztes und des Gesundheitsamtes. Bis zum Testergebnis bleibt der Mitarbeiter in häuslicher Quarantäne. Sollte das Ergebnis positiv ausfallen, meldet sich die zuständige Gesundheitsbehörde und trifft die weiteren Maßnahmen. Hierzu sollten Sie die Liste der unmittelbaren Kontaktpersonen vorliegen haben. Sie als Arbeitgeber und Ihr Mitarbeiter sollten sich darauf verständigen, wie die Situation arbeitsrechtlich gehandhabt wird. Für die behördliche Quarantänezeit erhält der Arbeitnehmer eine Entschädigung nach § 56 IfSG. 

Im dritten Schritt müssen Sie als Arbeitgeber weitere Maßnahmen zum Schutz der übrigen Mitarbeiter treffen. Im schlimmsten Fall ist der Betrieb zu schließen. 

6. Covid-19: Maßnahmen zum Arbeitsschutz in Ihrem Unternehmen 

Seit August 2020 ist die neue Arbeitsschutzregel des BMAS und der BAuA in Kraft, welche den bisherigen Corona-Arbeitsschutzstandard konkretisiert. Auch wenn es mittlerweile einen Impfschutz für COVID-19 gibt, bleiben Abstand, Hygiene und Masken wichtige Instrumente, um die Pandemie zu bekämpfen. Das Ziel besteht hierbei insbesondere darin, das Infektionsrisiko für Ihre Beschäftigten zu reduzieren und auf einem niedrigen Niveau zu halten. 

Wir haben das Wichtigste für Sie zusammengestellt: 

Welche Schutzmaßnahmen sind umzusetzen?

Nach dem TOP-Prinzip legt die Arbeitsschutzregel fest, dass an erster Stelle technische Schutzmaßnahmen des Arbeitgebers implementiert werden müssen, um Gefährdungen abzuwenden. Darauf folgen organisatorische Maßnahmen, wie beispielsweise Arbeitszeitgestaltungen. Wenn diese Maßnahmen nicht möglich sind, sind persönliche Maßnahmen umzusetzen, dazu gehört das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung. Diese Maßnahmen sollen in der Praxis kombiniert werden und sind abhängig von der Beurteilung der bestehenden Gefährdungen.

Besonders wichtig sind folgende Schutzmaßnahmen:

  • Gestaltung der Arbeitsumgebung (z.B.: ausreichende Lüftung, Sicherstellung des Abstands, Vorrichtungen wie Abtrennungen und Absperrungen)
  • Kontaktreduzierung (z.B.: Homeoffice, Arbeitszeitgestaltung, Kommunikation über digitale Meetings/Sitzungen)
  • Hygiene und Reinigung (z.B.: gründliches und regelmäßiges Waschen der Hände, Bereitstellung von Desinfektionsmitteln, Anpassung der Reinigungskonzepte und -intervalle)
  • Allgemeine Verhaltensregeln (z.B.: Einhaltung des vorgegebenen Abstands, Husten und Niesen in die Armbeuge, kein direkter Körperkontakt bei Begrüßung)

Zudem ist jetzt vorgeschrieben, dass Gefährdungsbeurteilungen der Arbeitsplätze in Pandemie-Zeiten zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen sind. 

Was muss im Homeoffice beachtet werden?

Auch beim Arbeiten von zuhause müssen das Arbeitsschutzgesetz und das Arbeitszeitgesetz Anwendung finden. Ihre Beschäftigten müssen über eine ergonomische Arbeitsplatzgestaltung, die korrekte Nutzung von Arbeitsmitteln (z.B.: korrekte Bildschirmposition, richtige Sitzhaltung und Bewegungspausen) sowie die einzuhaltenden Arbeitspausen- und Arbeitszeiten eingewiesen werden.

Die vollständige Fassung der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel finden sie hier. Weitere, detaillierte Informationen bekommen Sie durch die von uns zur Verfügung gestellten Dienstleister im Bereich der Arbeitsmedizin und Arbeitssicherheit. Kontaktieren Sie uns gerne bei Rückfragen!

7. Impfung 

In Deutschland wird seit dem 26.12.2020 gegen COVID-19 geimpft. Derzeit stehen vier Impfstoffe zur Verfügung (Stand: 12.06.2021). Initial stand nicht ausreichend Impfstoff zur Bedarfsdeckung zur Verfügung. Daher wurden schrittweise prioritär zu impfende Risikogruppen definiert, die insbesondere eine hohe Vulnerabilität oder ein besonders hohes Expositionsrisiko haben. Seit 07.06.2021 ist diese Priorisierung für eine Impfung bundesweit aufgehoben. Außerdem dürfen nun auch die Betriebsärztinnen sowie -ärzte die Impfkampagne unterstützen. 

Bei Bedarf kontaktieren Sie Ihren zuständigen Betriebsarzt, Ihre Fachkraft für Arbeitssicherheit oder rufen Sie uns an. Wir unterstützen Sie gerne!